Gedenk- und Diskussionsveranstaltung zum Mord an Mehmet Kubaşik

Im überfüllten Saal des Haus Wichern in Dortmund Nordstadt setzen sich mehr als 150 VertreterInnen der Alevitischen Gemeinde, der Dortmunder Antifaschistischen Bündnisse Alerta und DAB, von “Dortmund Nazifrei” und „Dortmund stellt sich quer“ (DSSQ), TeilnehmerInnen des verbotenen Antifa-Camps, VertreterInnen des alevitischen Kulturvereins Dakme, vom deutsch-kurdischen Kulturverein, eine Referentin einer Mitarbeiterin des NSU Bundestagsausschusses und des “Apabiz Berlin” sowie Kutlu Yurtseven von MicMafia zusammen.

Die Veranstaltung startete mit einer Gedenkminute für die Opfer der rassistischen Mordserie des sogenannten NSU.

Die TeilnehmerInnen tauschten sich über ihre jeweilige Perspektive auf den rassistischen Mord und die Zeit danach aus. Sie diskutierten was angesichts der rassistischen Mordserie jetzt in Dortmund und darüber hinaus zu tun sei.

Das zweistündige Gespräch wurde von allen TeilnehmerInnen als ein erstes Kennenlernen verstanden und mit dem Wunsch verbunden damit eine Grundlage zu schaffen für einen gemeinsamen Kampf gegen Rassismus und Faschismus.

Im Ergebnis wurden Verabredungen getroffen, wie eine erste Zusammenarbeit gestaltet werden kann. Der regionale TV-Sender Hayat und die Zeitung „Echo der Vielfalt“ werden über diese Veranstaltung berichten.